Häufig gestellte Fragen

 

Hier finden Sie wissenswertes zu Hypnose und systemischem Arbeiten. Wenn Ihre Frage nicht aufgeführt ist oder nicht zu Ihrer Zufriedenheit beantwortet ist, so sprechen Sie mich einfach an. Am besten nutzen Sie dazu das Kontaktformular.

 

Hören Sie sich auch gerne meine Podcasts an.

 

Wofür brauche ich einen systemischen Hypnotherapeuten?

Der systemische Hypnotherapeut und Coach ist nicht nur für Sie da wenn Sie den festen Vorsatz haben mit dem Rauchen aufzuhören oder Ihr Gewicht zu reduzieren. Sondern auch wenn Sie vor Problemen stehen und das Gefühl haben allein nicht weiter zu kommen. Wenn sich mal wieder alles gegen Sie verschworen zu haben scheint. Wenn sich alte Muster im Denken, Handeln und Fühlen ständig wiederholen und sie keinen Ausweg aus diesem Teufelskreis finden. Wenn sie körperliche Symptome haben, die Ihnen anzeigen, dass eine Veränderung nötig ist. Wenn es Alltagssituationen oder Personen gibt, die einen Knopf in Ihnen drücken und ein bestimmtes Verhalten oder Fühlen hervorrufen (Trigger). Wenn Sie den Eindruck haben sich selbst im Weg zu stehen und unter Ihren Möglichkeiten zu leben, oder ganz einfach, wenn der Kopf mal wieder keine Ruhe gibt (Overthinking, Gedankenkreisen, Prokrastination).

 

Was habe ich von einer Hypnosetherapie?

Mehrere unabhängige klinische Studien haben die Wirksamkeit von Hypnose bei unterschiedlichen Anwendungsgebieten (u.a. Ängste, Zwänge, Gewohnheitsänderungen, Schlafstörungen, usw.) bereits belegt. Eine gut durchgeführte Hypnosetherapie führt in deutlich schnellerer Zeit zum gewünschten Ergebnis. Laut Statistik führt z.B. eine Gesprächstherapie mit zwei Sitzungen pro Woche über einen Zeitraum von zwei Jahren zu ca. 10-12% Besserung. Eine Hypnotherapie dagegen zu mehr als 60% Besserung bereits nach drei Stunden. Denn ausschließlich in Hypnose gelingt es Dinge zu bearbeiten, die über das Denken und Erinnern hinaus gehen. Wenn Sie z.B. nur über Ereignisse sprechen, an die Sie sich bewusst erinnern können, die Ursache jedoch bei einem Ereignis liegt woran Sie die Erinnerung verloren haben, bleibt auch der Sitzungserfolg aus. Dabei soll hier nicht über andere Formen der Therapie gewertet werden. Für den Klienten ist es wichtig den richtigen Therapeuten mit der richtigen Methode zur richtigen Zeit zu finden. Jede Form der Therapie ihre Berechtigung, denn schließlich steht das Wohl des Klienten allein im Vordergrund.

Ist die Hypnotherapie eine Alternativtherapie?

Die Hypnotherapie gibt zu keinem Zeitpunkt ein Heilversprechen, und bearbeitet auch nichts was in die fähigen Hände eines Arztes oder Heilpraktikers gehört. Eine bereits diagnostizierte Erkrankung muss vom Arzt weiter behandelt werden. Der Hypnotherapeut diagnostiziert und attestiert auch niemals. Die Hypnotherapie hat lediglich eine potenziell heilende Wirkung, wenn mit der Aktivierung der Selbstheilungskräfte des Körpers gearbeitet wird und versteht sich als Unterstützung und Begleitung. Dass die Verbindung mit belastenden Ereignissen gelöst und die damit verbundenen körperlichen Symptome entkoppelt werden, ist jedoch genau das was durch eine Hypnotherapie erreicht werden soll. Im Hypnocoaching werden schlummernde Potenziale des ​

Klienten geweckt und bereits vorhandene Ressourcen gestärkt. Dass sich durch Stärkung des Selbstwerts und Selbstbewusstseins positive Veränderungen im Leben des Klienten zeigen ist ebenfalls nicht ausgeschlossen.

Was bedeutet „systemisch“?

Systemisch bezeichnet im weitesten Sinne ganzheitlich, quasi unter Berücksichtigung aller menschlichen Aspekte und Lebensarenen sowie deren Wechselwirkungen. Der Klient und sein Anliegen werden nicht separiert. Wir verstehen uns als Teil von etwas Ganzem, wo alles mit allem verbunden ist. In der Therapie und auch im Coaching blicken wir auf die Beziehungen des Menschen und die sich daraus ergebenden Wechselwirkungen. Störungen in einem System wirken sich auf alle Beteiligten aus, mal mehr mal weniger offensichtlich. Ein System ist dabei eine Familie, eine Firma, ein Team, aber auch eine ganze Nation oder wir als gesamter Globus. Aber auch der Einzelne ist bereits ein System. Beziehungen entstehen dabei nicht nur untereinander – also z.B. zum Partner/zur Partnerin, Eltern, Chef, etc. – sondern auch zu sich selbst und zur Natur. Hören Sie hierzu auch den Podcast zu den systemischen Grundlagen.

Was ist systemisches Hypnocoaching?

Als Coaching versteht man einen Prozess zur Erreichung eines bestimmten Ziels in der Zukunft. Dabei soll auf etwas hingearbeitet werden, das Vorgehen ist also ziel-, zukunfts- und lösungsorientiert. Bereits vorhandene Ressourcen des Klienten werden ausgebaut und gestärkt und noch schlummernde Potenziale geweckt und zur Entfaltung gebracht. Stellen Sie sich den Prozess des Coachings wie die Fahrt mit einem Navigationssystem vor. Als erstes sagen Sie dem Navi wo Sie hin möchten, und das Navi schlägt Ihnen eine Route vor. Fahren müssen Sie aber immer noch selbst. Und egal wie schnell Sie fahren, oder ob Sie Pausen machen oder Umwege fahren, das Ziel bleibt und das Navi passt gegebenenfalls seine Route an. Ob und in welcher Geschwindigkeit Sie an Ihr Ziel kommen, liegt also an Ihnen. Im systemischen Hypnocoaching werden im Entspannungszustand positive, stärkende und unterstützende Bilder verankert, die Ihnen in Zukunft dabei helfen entsprechend Ihrem Ziel einfacher und bessere Entscheidungen zu treffen und die richtigen Schritte zu unternehmen.

Was ist systemische Hypnotherapie?

Die Therapie hat an sich mehr mit Heilung zu tun. Wo das Coaching vom Jetzt in die Zukunft arbeitet, wirft die Hypnotherapie den Blick in die Vergangenheit. Alte Wunden – ob nun selbst erlebt oder aus dem Familiensystem übernommen – wirken oft bis in die Gegenwart und behindern den Menschen in seiner Gesundheit, seiner Lebensqualität und am Finden und Erreichen seiner Lebensziele. Mit der systemischen Hypnotherapie kehrt der Klient kurzzeitig zu diesen belastenden Ereignissen zurück um die Verbindung damit zu lösen und körperliche Symptome zu entkoppeln.

Was sind systemische Aufstellungen?

Als systemische Aufstellung bezeichnet man das Arbeiten mit Platzhaltern, um bestimmte Situationen nachzustellen, real oder fiktiv. Dabei nimmt der Klient nach Anleitung des Therapeuten/Coaches unterschiedliche Positionen ein, um diese mit Konzentration auf das emotionale Erleben zu erleben und neu zu bewerten. Hier ist es auch sehr gut möglich mit Eventualitäten, Wahrscheinlichkeiten und „was wäre, wenn“- Szenarien zu spielen. Dem Einsatz einer systemischen Aufstellung sind nahezu keine Grenzen gesetzt, und sie findet Anwendung z.B. bei familiären oder partnerschaftlichen Problemen, in Teams, generell bei Zwischenmenschlichem, aber auch bei eher diffusen und abstrakten Gebieten, z.B. zur Entscheidungsfindung.

Was ist eine systemische Strukturanalyse?

Als systemische Strukturanalyse bezeichnet man die Analyse von Firmen- und Unternehmensstrukturen auf mögliche Störungen und Spannungen. Wie bei einer systemischen Aufstellung wird hier auch mit Platzhaltern gearbeitet und von außen auf die Situation geblickt. Unter Anleitung nimmt der Klient dabei bestimmte Positionen in der Struktur ein, und deckt so durch das Einfühlen mit den eigenen Emotionen etwaige Missstände auf, die durch ein rein rationales Vorgehen verborgen geblieben wären.

Was ist Hypnose?

Der Begriff Hypnose bezeichnet ein Verfahren zum Erreichen einer hypnotischen Trance, die meist durch tiefe körperliche und geistige Entspannung und vorübergehende Verlagerung der Aufmerksamkeit gekennzeichnet ist. Das äußere Erleben wird reduziert, und innere Prozesse treten verstärkt in den Vordergrund. In diesem Zustand, den das Gehirn auch selbst mehrmals täglich von selbst einnimmt, sind sowohl die Ansprechbarkeit des Unbewussten als auch die Konzentration auf bestimmte Erlebnisse und Ereignisse in einem Maß stark erhöht, wie auch die Kritikfähigkeit des Bewusstseins reduziert ist. Dabei werden bestimmte Phänomene verstärkt, oder überhaupt erst möglich. Sie kennen diesen Zustand der hypnotischen Trance bereits aus Ihrem Alltag, z.B. vom Tagträumen, bei längeren Autofahrten, oder von einem spannenden Film.

Was ist Regressionshypnose?

Als Regression bezeichnet man die Rückführung zu Erlebnissen und Ereignissen in der eigenen Vergangenheit, gelegentlich auch aus dem Familiensystem. Hören Sie hierzu auch den Podcast.

Was ist das Simpson Protocol?

Das Simpson Protocol ist eine besondere Form der Tiefenhypnose, die sowohl für den Anwender als auch für den Hypnotisanden als sehr einfach, schnell und angenehm empfunden wird. Dabei wird mit dem Überbewusstsein gearbeitet, wodurch in noch kürzerer Zeit erstaunliche Resultate möglich sind. Die Bearbeitung der gewünschten Anliegen wird sozusagen an eine höhere Institution outgesourct. Das Bewusstsein des Klienten wird während der Tiefenhypnose vorübergehend an einem angenehmen Ort „geparkt“, wo es sich ausruhen, entspannen und neue Energie tanken kann. Die Kommunikation mit dem Überbewusstsein übernimmt der Hypnotiseur durch Fingersignale (sog. ideomotorische Signale). Die Installation von Codewörtern erlaubt es dem Klienten in Zukunft auch Selbsthypnose an sich vorzunehmen. Hören Sie hierzu auch den Podcast.

Wie funktioniert Hypnose?

Durch Anleitung wird zunächst eine körperliche Entspannung erzielt, in der Regel über Atemtechniken. Ist ein angenehmer Zustand der körperlichen Entspannung erreicht, erfolgt eine geistige Entspannung. Hierbei wird mit geistigen Bildern gearbeitet die der Hypnotisand als angenehm und entspannend empfindet. Dabei wird das Bewusstsein zunehmend reduziert und das Unterbewusste tritt vermehrt an die Oberfläche. Am Schluss der Hypnose wird in umgekehrter ​

Reihenfolge verfahren, in dem der Hypnotisand sanft aus seiner Trance heraus zurück ins Wachbewusstsein geführt wird.

Hilft Hypnose bei allem?

Die Hypnose ist ein vielseitig und zuverlässig einsetzbares Instrument, hat jedoch auch ihre Grenzen. Unrealistische oder übertriebene Anforderungen kann auch sie nicht erfüllen. Ein Eingreifen in den freien Willen ist nicht möglich. Sinnvoll angewandt kann man in Hypnose jedoch erstaunliche Dinge erzielen.

Ist jeder Mensch hypnotisierbar?

Das Erreichen einer hypnotischen Trance ist jedem Menschen von mindestens durchschnittlicher Intelligenz und Vorstellungskraft möglich.

Kann ich in Hypnose steckenbleiben?

Auch wenn mit Hypnose tiefe Entspannungszustände erreicht werden, wie z.B. der Esdaile- Zustand bei Tiefenhypnose mit dem Simpson Protocol, ist das Steckenbleiben, wie Sie es vermutlich im Film gesehen haben, ausgeschlossen. Im allerschlimmsten Fall sind Sie so tief entspannt, dass Sie diesen Zustand einfach vorübergehend nicht mehr verlassen möchten. Doch auch selbst dann erwachen Sie nach einer gewissen Zeit von selbst wieder.

Was muss ich tun, um in Hypnose zu gehen?

Bei einer Sitzung mit einem Hypnotiseur genügt es völlig, wenn Sie sich von der Stimme und den Worten des Hypnotiseurs führen lassen. Dies gelingt umso besser, je mehr Sie vorher über die genauen Abläufe aufgeklärt wurden. Das Vertrauen zum Hypnotiseur ist dabei unverzichtbarer Bestandteil. Dabei liegt es auch an Ihnen dieses Vertrauen aufzubauen und zuzulassen, indem Sie sich die Zeit nehmen Ihrem Hypnotiseur ausreichend Fragen zu stellen und ihn kennenzulernen. Die Erfahrung zeigt, dass es oft nicht an der Methode lag, weswegen die gewünschten Ergebnisse nicht erzielt wurden, sondern am nicht ausreichenden Vertrauensverhältnis.

Kann ich in Hypnose zu etwas gebracht werden was ich nicht will?

Selbst in tiefer Hypnose ist es nicht möglich Sie zu etwas zu veranlassen, zu dem Sie nicht schon im wachen Zustand bereit gewesen wären. Geheimnisse werden Sie weiterhin geheim halten, und Sie werden nichts tun, was Ihrem Wesen und ihrer Natur widerspricht. Dieses Vorurteil kann getrost in den Bereich des fantastischen gestellt werden. Unser Gehirn hat seine eigenen Schutzvorrichtungen auf deren zuverlässige Wirkung wir uns auch voll und ganz verlassen können.

Kann ich selbst die Hypnose wieder verlassen?

Ein kleiner Rest des Bewusstseins hört immer mit, und sollte etwas geschehen das vorher so nicht besprochen wurde, reagiert dieser „innere Wachhund im Keller“ darauf, und sie werden die Hypnose wieder verlassen. Stellen Sie sich das wie das willentliche Erwachen aus einem tiefen Schlummer vor. Damit das nicht unbeabsichtigt passiert und den Sitzungserfolg sabotiert, ist es wichtig, dass Sie im Vorfeld umfassend aufgeklärt und über den Ablauf und Inhalt der Sitzung in Kenntnis gebracht werden.

Was kostet es?

Eine zweistündige hypnotherapeutische Erstsitzung kostet 500.-, jede weitere Stunde 195.- Eine zweistündige Erstsitzung zur Gewichtsreduktion kostet 450.-, jede weitere Stunde 195.- ​

Eine einstündige Raucherentwöhnung kostet 145.- Für weitere Anliegen sprechen Sie mich bitte an.

Zahlt meine Krankenkasse die Therapie?

Die Dienstleistungen verstehen sich als Privatleistungen. Es empfiehlt sich dies vor der Auftragserteilung mit Ihrer Krankenkasse zu klären ob eine Teilerstattung möglich ist. Die Rechnung ist in jedem Fall vom Klienten selbst zu begleichen.

Wie viele Stunden sind nötig?

Für eine systemische Hypnotherapie und Gewichtsreduktion werden standardmäßig zweistündige Erstsitzungen vereinbart, weil der Zeitbedarf und Aufwand am Anfang entsprechend höher sind. Die Buchung weiterer Stunden obliegt der Eigenverantwortung des Klienten und ist abhängig vom Anliegen und dem Auftrag. Zum Beispiel benötigt eine Rauchentwöhnung selten mehr als 1 Stunde, für eine Gewichtsreduktion kann es jedoch notwendig sein monatliche Folgesitzungen über einen gewissen Zeitraum zu buchen. Generell ist die systemische Hypnotherapie als ziel- und lösungsorientierte Kurzzeittherapie konzipiert und hängt immer vom Anliegen des Klienten ab.

Wie läuft eine Hypnosesitzung ab?

Nach einem umfassenden Vorgespräch in dem der Klient über die Hypnosesitzung, deren Ablauf und Inhalte aufgeklärt wird, wird die Hypnose mit Entspannungstechniken eingeleitet und vertieft. Ist die für die eigentliche Hypnosearbeit gewünschte Tiefe erreicht, leitet der Hypnotiseur den Klienten an innere Prozesse zu bearbeiten und diese zu lösen. Danach wird die Hypnose ausgeleitet und der Klient ins Wachbewusstsein zurückgeführt.

Wie lange dauert eine Hypnosesitzung?

Die Erfahrung zeigt, dass erste Sitzungen mehr Zeit in Anspruch nehmen. Für den Klienten ist es neu und ungewohnt, er ist aufgeregt, und er wird entsprechend mehr Zeit brauchen, um sich entspannen zu können. Das Erreichen dieses körperlichen und geistigen Entspannungszustands gelingt mit häufigerer Anwendung immer besser und schneller, besonders wenn der Klient die mit dem Simpson Protocol installierten Codewörter zur Selbsthypnose auch zuhause regelmäßig anwendet. Dabei sind Zeiten von 30-40min ebenso möglich, wie Sitzungen über 1.5-2 Stunden.

Verliere ich in Hypnose das Bewusstsein?

Da bei einer hypnotherapeutischen Sitzung ein Dialog zwischen Klient und Hypnotiseur stattfindet, ist auch das Bewusstsein immer noch zu einem Teil aktiv. Beim Arbeiten in Tiefenhypnose z.B. nach dem Simpson Protocol ist dieser gesprochene Dialog nicht notwendig, da über Fingerzeichen kommuniziert wird. Doch selbst dann ist noch immer ein Restbewusstsein vorhanden, und zu keiner Zeit ist Hypnose mit einer Ohnmacht vergleichbar.

Woran erkenne ich, dass ich in Hypnose bin?

Die wenigsten Klienten nehmen den Trancezustand überhaupt als solchen wahr. Körperliche Anzeichen sind u.a. schnelle Augenbewegungen ähnlich denen des Schlafs (sog. REM – Rapid Eye Movements), ein leichtes Absinken der Körpertemperatur, flacher Atem, Tränenfluss, Gesichtsrötung. Subjektiv empfunden wird die Trance häufig als angenehme Schwere und Müdigkeit. Da Sie den Zustand der Trance bereits kennen und erlebt haben, nehmen Sie ihn als nicht außergewöhnlich war.

Wann setzt eine Wirkung ein?

Es gibt sowohl sofortige wie auch zeitverzögerte Wirkeintritte, abhängig vom Anliegen des Klienten und was bearbeitet wird. Bei Rauchentwöhnung und auch bei der Auflösung von Ängsten ist das Ergebnis in der Regel sofort spür- und erkennbar, so dass meist keine Folgesitzungen nötig sind. Beim Ändern von Gewohnheiten oder Glaubenssätzen, die über sehr langen Zeitraum gepflegt wurden, kann es sein, dass sich die Wirkung über die nächsten Tage und Wochen eher unbemerkt einschleicht.

Wie lange hält die Wirkung an?

In den meisten Fällen hält eine Wirkung über Jahre an, ist oft sogar permanent. Denn einmal gelöst, bleibt auch gelöst. Geht es um die Änderung von Verhaltensmustern oder Gewohnheiten kann in Einzelfällen eine Auffrischung notwendig sein. Wiederholte Sitzungen können das Ergebnis verstärken. Erfahrungsgemäß lassen sich Gewohnheiten wie Rauchen oder falsches Essverhalten in vielen Fällen dauerhaft beseitigen.

Kann ich mich danach an alles erinnern?

Beim Arbeiten in mittlerer Trancetiefe, wenn der Klient auch mit dem Hypnotiseur spricht, können sich Klienten meist an alles erinnern. Oft tritt sogar der Effekt des Übererinnerns (Hypermnesie) ein, was gewünscht und beabsichtigt ist. Beim Arbeiten in Tiefenhypnose, z.B. nach dem Simpson Protocol, können amnestische Effekte auftreten. Meist ist das Erinnern in diesen Fällen ohnehin nicht notwendig. Nach vorheriger Absprache kann der Hypnotiseur die Erinnerung an das Erlebte eingeben oder auch nicht verfügbar machen.

Wie geht es nach der Hypnose weiter?

Die Zeit direkt nach der Hypnosesitzung gehört ganz dem Klienten, und diese verbringt jeder auch unterschiedlich. Manche möchten eine Zeit lang für sich sein und sich zurückziehen, andere haben ein gesteigertes Redebedürfnis. Das ist individuell und alles ist zulässig. Eine Nachbesprechung wird gerne angeboten. Für Ihren Tagesablauf empfehle ich, dass Sie sich nach der Sitzung nichts weiter vornehmen. Ein Spaziergang in freier Natur oder der Besuch einer Therme runden das Erlebnis hingegen wunderbar ab. Dass sich in den darauffolgenden Tagen noch vereinzelt weitere Knoten lösen gehört zum Prozess mit dazu. Eine Erstverschlimmerung der Symptome ist nicht zu erwarten. Je nachdem ob Sie Partner und Freunden oder Kollegen vorher von Ihrem Besuch beim Hypnotherapeuten erzählt haben oder nicht, wird man Sie bestimmt fragen wie es war. Ich rate meinen Klienten nach Möglichkeit immer offen mit allem umzugehen, die Inhalte der Sitzung jedoch für sich zu behalten. Das ist Ihr eigener innerer Prozess und gehört voll und ganz Ihnen, und laienhaftes Zerreden – wenn auch gut gemeint – könnte Ihren Erfolg beeinflussen.

Warum ist der Fragebogen so umfangreich?

Ihre Arbeit, Ihr innerer Prozess beginnt bereits beim bewussten und gewissenhaften Ausfüllen des Fragebogens. Für eine erfolgreiche Hypnotherapie ist er unverzichtbarer Bestandteil. Meist ​erleben Sie das was Sie bedrückt nur als Symptom und nicht als Ursache. Der systemisch arbeitende Hypnotherapeut geht bei der Auswertung wie ein Detektiv vor, um Indizien und Hinweisen entsprechend Ihrem Wunsch und Auftrag zu verfolgen und herauszuarbeiten, um Sie auf dem Weg zu Ihrer Lösung zu begleiten. Je umfassender und vollständiger Sie Ihren Fragebogen ausfüllen, desto einfacher für Sie und Ihren Hypnotiseur, und desto schneller gelangen Sie ans Ziel. Selbstverständlich werden all Ihre Angaben vertraulich behandelt.

Gibt es Nebenwirkungen oder unerwünschte Begleiterscheinungen?

Bei einem erfahrenen Hypnotiseur ist die Anwendung der Hypnose frei von Nebenwirkungen.

Wie bereite ich mich auf eine Hypnosesitzung vor?

Stellen Sie Ihrem Hypnotherapeuten so viele Fragen wie nötig, um wirklich alles zu besprechen. Investieren Sie die Zeit in eine gute Vorbereitung und Aufklärung. Je mehr Sie wissen, desto besser. Am Tag der Hypnose machen Sie alles wie gewohnt. Essen und trinken Sie ausreichend und nehmen Sie verordnete Medikamente entsprechend der Anweisung Ihres Arztes ein. Für die Dauer der Hypnosesitzung sollten nach Möglichkeit keine Kontaktlinsen getragen werden, und Sie sollten auf einen Kaugummi verzichten, um die Gefahr des Verschluckens auszuschalten. Das Tragen von bequemer lockerer Kleidung wird empfohlen.

Ist Hypnose das Gleiche wie Meditation?

Auch wenn Meditation und Hypnose das Erreichen eines körperlichen Entspannungszustandes gemeinsam haben, ist die Absicht eine völlig andere. Bei der Meditation sollen Gedanken nicht festgehalten werden, um einfach nur zu Sein. Achtsamkeit für sich und den Moment steht dabei im Vordergrund. Bei der Hypnose wollen wir jedoch gezielt das Innere anstoßen, um gewissen Dingen nachzugehen.

Funktioniert Hypnose auch über Skype oder Zoom?

Eine gute Verbindung sowie Bild- und Tonqualität vorausgesetzt, bei der Gesicht und Hände gut zu sehen sind, ist Hypnose auch über Skype und Zoom möglich.

Verliere ich in Hypnose die Kontrolle über mich und meinen freien Willen?

Die Bereitschaft sich in Hypnose führen zu lassen ist ein willentlicher Schritt und eine bewusste Entscheidung, vorübergehend einen Teil seines Willens abzugeben und sich der Führung des Hypnotiseurs zu überlassen. Das bedeutet, Sie treffen diese Entscheidung selbst. Stellen Sie es sich vor als würden Sie mit verbundenen Augen durch einen Ihnen unbekannten Raum geführt. Die Führung gelingt leichter und schneller, wenn Sie der Führung vertrauen und auch wissen was für ein Weg vor Ihnen liegt. Ein guter Hypnotiseur wird Sie entsprechend vorbereiten. Ob Sie dann jedoch tatsächlich auch los laufen liegt einzig und allein an Ihnen.

Vereinbaren Sie jetzt Ihr kostenfreies und unverbindliches Infogespräch!

DATENSCHUTZ