PARTNERSCHAFT & FAMILIE

Partnerschaft und Familie

Wenn es nicht mehr rund läuft

 

Wer kennt es nicht, wenn es in der Beziehung knirscht und irgendwie Sand im Getriebe zu sein
scheint. Die anfängliche Zeit des Verliebtseins ist vorbei, der graue Alltag hat uns längst eingeholt,
und wir schwimmen so dahin in einem Meer der Gewohnheiten und belasten uns gegenseitig mit
Banalitäten. Die Gemeinsamkeiten scheinen immer weniger zu werden, der Partner wird uns
zunehmend fremd, und schließlich fragen wir uns, wer diese Person eigentlich ist. Oder was aus dem
Menschen geworden ist, in den wir uns einmal verliebt haben.

„Irgendwie ist die Luft raus.“ – „Wir streiten nur noch.“ – „Wir haben uns nichts mehr zu sagen.“

Jede Beziehung durchläuft über die Zeit mehrere Phasen, die alle für sich gemeistert werden wollen.
Frustrierend wird es, wenn wir den Eindruck haben, einen Weg allein zu gehen, den man eigentlich
mit dem Partner hätte gehen wollen.

Dabei muss es nicht immer in Streit ausarten, oft schläft die Beziehung einfach ein. Eine Ursache zu
finden fällt schwer. Kritisch wird es dann, wenn die Partnerschaft mehr Energie und Nerven kostet, als
sie bringt. Denn der Wunsch ist es doch, dass gerade die Beziehung, die Gemeinsamkeit, die
Partnerschaft uns Energie geben und in schweren Zeiten eine verlässliche Stütze sein soll. Doch allzu
oft wird sie zur zusätzlichen Belastung.

Hier kann ein gutes Beziehungscoaching für Klarheit sorgen. Vorausgesetzt, dass beide Partner
tatsächlich die gemeinsame Beziehung auch wollen. In den meisten Fällen genügt es auch, wieder
miteinander reden zu lernen, und den Partner neu kennenzulernen.
Aber vielleicht liegen die Ursachen an einer ganz anderen Stelle, und die Probleme in der
Partnerschaft sind lediglich das Symptom.

Die eigene Familie als Störenfried

 

Mögliche Verstrickungen und Wechselwirkungen in Herkunfts- und Gegenwartsfamilie sind so
zahlreich wie Sandkörner im Meer. Vielleicht ist es nicht die Beziehung der Partner, die Probleme
bereitet, sondern die Eltern- Kind- Beziehung. Besonders bei Patchwork- „Familien“ scheint der Ärger
ja schon vorprogrammiert.

Aber auch anders herum, dass es die eigenen Eltern sind, die uns Schwierigkeiten machen. Die
eigenen Eltern lehnen den Partner ab. Oder umgekehrt. Und so bleibt man selbst zwischen den
Stühlen, verbunden sowohl mit dem einen als auch mit den anderen. Ehemänner und ihre
Schwiegermütter sind dabei das klassische Beispiel.

Ein entscheidender Faktor hierbei ist das Loslassen- Können. Eltern müssen ihre Kinder auch
erwachsen werden lassen. Und dazu gehört Unabhängigkeit. Wo diese Abnabelung im
sprichwörtlichen Sinn nicht stattgefunden hat, kann es für beide Seiten zu Problemen kommen.
Das Erkennen und Begreifen der Wirklichkeit ist dabei der Schlüssel zur Lösung.

Unerfüllter Partnerwunsch

 

Man scheint andauernd an dieselben Typen zu geraten, in jeder Beziehung gibt es dieselben
Probleme, und sie gehen genauso auseinander wie die vorigen. Vielleicht „fällt man“ aber auch
immer wieder auf die gleichen herein, und scheint nichts aus seiner Vergangenheit gelernt zu haben.
Oder der Wunschpartner zeigt sich gar nicht erst, weil es ihn oder sie vielleicht gar nicht gibt?

Dabei gibt es etwas, was all diese Probleme gemeinsam haben. Nämlich einen selbst. Und mehr
braucht es auch gar nicht. Denn eine gesunde Paarbeziehung beginnt mit einer gesunden Ich-
Beziehung. Wenn sich in all unseren Beziehungen immer das gleiche Schema zeigt, so liegt es an der
einzigen Ursache, die diese Beziehungen gemeinsam haben. An uns selbst. Diese Muster lassen sich
aufdecken und beheben, Verstrickungen mit der Vergangenheit auflösen, so dass man davon befreit
in die Zukunft gehen kann, und wieder Platz hat für Neues.

Wenn es zu Ende ist

 

Eine Trennung zu verarbeiten ist schwer. Selten geht es einfach über die Bühne, immer ist es mit
Schmerz und mit Tränen verbunden. Besonders wenn der geliebte Partner verstirbt. Doch nicht nur
im Todesfall, sondern bei jeder Trennung stirbt etwas, und zwar der Traum von einem gemeinsamen
Leben. Jetzt ist es wichtig die Trauer auch zuzulassen und richtig zu verarbeiten. Denn auch das haben
Tod und Trennung gemeinsam: ein ehemals geliebter Mensch gehört nun nicht mehr zu unserem
Leben. Manchmal kann es sein, dass Zorn, Wut, Schmerz und Schuld die Trauer verhindern, oder
Vorwürfe uns noch immer an den Partner binden und wir nicht loslassen können.

Diesen Weg müssen Sie aber nicht allein gehen. Für die Zeit des Abschieds bin ich gerne an Ihrer
Seite.

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